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Hessen



Zielthemen und prioritäre Handlungsfelder

  • Tabakkonsum reduzieren
    Das Gesetz zur Änderung des Hessischen Nichtraucherschutzgesetzes, das aus dem Landtag entwickelt wurde, ist am 17. März 2010 in Kraft getreten. Ziel ist es, die Nichtrauchenden vor den Gesundheitsgefahren des Passivrauchens wirksam zu schützen.
    Hessen hat im Jahr 2005 als erstes Bundesland ein gesetztliches Rauchverbot in Schulen und auf dem Schulgelände eingeführt. Seit Anfang 2007 ist gesetzlich geregelt, dass in Kindertagesstätten und auf deren Gelände nicht geraucht werden darf. Im Rahmen der Kindertagespflege (Tagesmütter) darf seit 2007 in den für die Kinder bestimmten Räumen in Anwesenheit der Kinder nicht geraucht werden.
     
  • Weiterentwicklung von Gesundheitszielen in Hessen


    Mit dem Gesundheitsbericht Hessen stellt die Hessische Landesregierung den Gesundheitszustand der hessischen Bevölkerung dar und leitet daraus Handlungsempfehlungen für die Prävention und Gesundheitsförderung ab. Erstmalig für ein Bundesland sind hier die sogenannten Morbi-RSA-Zahlen, also die Fallzahlen der über den Gesundheitsfonds abgerechneten chronischen Erkrankungen zusammengestellt und systematisch dargestellt. Erfasst wurden im Jahr 2009 die 5 Millionen in Hessen lebenden gesetzlich versicherten Bürgerinnen und Bürger.
    Auf Grundlage des Hessischen Gesundheitsberichts aus dem Jahr 2011 www.gesundheitsbericht.hessen.de, der jährlich aktualisiert wird, haben sich die folgenden Handlungsfelder entwickelt.


  • Gesund aufwachsen
    Kindliches Verhalten wird zunächst in der Familie geprägt. Schon früh in der Kindheit erlernte Gewohnheiten können die Gesundheit ein Leben lang beeinflussen, im Guten wie im Schlechten. Kindertagesstätten und Schulen nehmen hier eine Schlüsselposition neben den Familien ein, denn sie können das gesunde Aufwachsen von Kindern schon früh fördern und bieten ein optimales Umfeld zum Erlernen und Etablieren von gesunden Verhaltensmustern. Das Hessische Sozialministerium untersützt 98 Familienzentren landesweit.
     
  • Gesund bleiben / gesund altern
    Mit der Präventionskampagne "> Ein gesundheitsbewusstes Leben hat entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität im Alter. Die Hessische Landesregierung hat deshalb vom Sommer 2011 an in Hanau und Darmstadt Bewegungsparcours für ältere Menschen modellhaft erprobt. Der daraus entwickelte Leitfaden ist unter www.hsm.hessen.de abrufbar. Außerdem wurde eine landesweit genutzte Wanderausstellung konzipiert. Zahlreiche Städte und Gemeinden in Hessen haben sich mittlerweile auf den Weg gemacht, ebenfalls solche Angebote für Seniorinnen und Senioren aufzubauen.

    Die jährliche Durchführung von Landeskonferenzen und deren Dokumentationen gemeinsam mit der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE) bieten in den unterschiedlichen Lebensphasen ein Forum zum Austausch und Informationen zum aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse im jeweiligen Handlungsfeld.
    www.sozialnetz.de/ca/e/cny/

    Im Hessischen Projekt-Atlas werden ähnlich einer Datenbank Informationen zu den Projekten und Akteuren im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention gesammelt. Diese Datensammlung bildet die Grundlage für eine Projektlandkarte Hessen, die Orientierungshilfe für alle im Bereich Beteiligten und Interessierten bieten soll. Die Entwicklung von Qualitätskriterien der Gesundheitsförderung und Prävention spielen dabei eine zentrale Rolle und helfen qualitätsgesicherte Projekte zu entwickeln und zu etablieren. www.gesundleben-gesundbleiben.hessen.de

     

     


Kontakt

  • Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

    www.hsm.hessen.de

  • HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V.

    www.hage.de